KEYNOTE: Unüberwachte Aktualisierungen in der Fertigung

KEYNOTE: Unüberwachte Aktualisierungen in der Fertigung

Ein Aktionsplan zur Ermöglichung unbeaufsichtigter Aktualisierungen und der Verteilung von Software in Fertigungsanlagen.

Die Zahl der intelligenten Geräte und die Konnektivität in unseren Produktionsanlagen hat mit IoT und Industrie 4.0 einen echten Schub bekommen, zusätzlich zu den bereits vorhandenen SPS, industriellen Steuerungssystemen, Produktionsdatenerfassungs- und Fertigungssteuerungssystemen in unseren Werken. Jedes System, das nicht aktiv in einen Prozess integriert ist, kann relativ einfach und aus der Ferne verwaltet und aktualisiert werden. Und ganz wichtig: unüberwacht!

Die Systeme, die in die Produktionsprozesse integriert sind, stellen eine ganz andere Herausforderung dar. Ob ein Steuerungssystem aktualisiert werden kann, während eine Maschine aktiv ist, ist die einfachste Frage. Viel schwieriger sind die Validierung der Systeme nach Updates oder die Verteilung neuer Software und die Haftung für Sicherheit und Verfügbarkeit während und nach den Updates. Hier kommen Sicherheitsüberlegungen ins Spiel. Wer ist berechtigt, auf das OT-Netz zuzugreifen, um diese Aktualisierungen zu verteilen, und wann? Und wie kann die Validierung automatisiert werden?

Überwachte Aktualisierungen mögen zwar “auf Nummer sicher gehen”, erfordern aber auch einen untragbaren Ressourceneinsatz von Eigentümern, Betreibern und in den meisten Fällen auch von Anbietern.

Überwachte manuelle Aktualisierungen sind ebenfalls ein erheblicher Risikofaktor, zusätzlich zu den potenziellen Einschränkungen durch die Verfügbarkeit von Ressourcen und Maschinen. Nicht weniger als jedes dritte Cybersicherheitsproblem in Fertigungsbetrieben wurde durch unsichere Aktualisierungsverfahren verursacht, und ein weiterer von drei Cybersicherheitsvorfällen hätte durch die rechtzeitige Verteilung von Sicherheits-Patches verhindert werden können.

Betrachtet man den Ressourcen- und Kostenaufwand für die überwachte manuelle Aktualisierung und die festgestellten Verzögerungen bei der Verteilung von Sicherheits-Patches, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass dies keine nachhaltige Methode ist.

Die richtige Mischung aus Technologie, Sicherheitskonzepten, Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Parteien und einer klaren Verteilung von Haftung und Verantwortung bietet einen schnellen Weg zu automatisierten, unbeaufsichtigten Updates und zur Verteilung von Software.

Unsupervised Updates in Manufacturing bietet Einblicke in den Weg zu verantwortungsvollen und zuverlässigen unüberwachten Aktualisierungen und die Möglichkeit, die ressourcenintensiven manuellen, überwachten Aktualisierungsprozesse zu eliminieren.

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Über Dr. Johannes Drooghaag

Dr. ir Johannes Drooghaag, allgemein bekannt als JD, begann seine Karriere in der Angewandten Informationstechnologie und erkannte schnell, dass die Entwicklung und Komplexität der Technologie die Entwicklung unseres Verständnisses von Technologie übersteigt.

Auf der Grundlage des Prinzips, dass wir nicht die Bits und Bytes verstehen müssen, um Technologie zu nutzen, sondern dass wir verstehen müssen, wie wir sie optimal und sicher nutzen können, hat Johannes eine breite Palette von Beratungsdiensten, Schulungsprogrammen, Vorträgen und Workshops entwickelt, die es Menschen und Organisationen ermöglichen, genau das zu tun: Technologie auf optimale und sichere Weise zu nutzen. The Human Element in Cyber Security, The Human Element in Agile und Cyber Security for Road Warriors (and Couch Potatoes) sind Beispiele für diese Programme.

Die Arbeit als Berater, Ausbilder und Referent mit Kunden und Partnern rund um den Globus hat einen klaren Auftrag. Die Lücke zwischen dem, was wir tun, und dem, was wir wissen, zu schließen.

I am JD. I love what I do, and so will you!

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